Rolling Stones – Shine a Light

Am Donnerstag war ich in Frankfurt im Cinestar – Kino 12. Dort habe ich mir den “Konzertfilm” Shine a Light mit und über die Rolling Stones angesehen. Regie führte Martin Scorsese.

Übrigens Kino 12 befindet sich hinter dutzenden Ecken und Treppen, die einen in den Keller des Metropolis befördern. Es ist vermutlich auch das kleinste Kino dieses großen Kinokomplexes. Schade das der Film nur auf dieser verhältnismäßig kleinen Leinwand gezeigt wurde.

Als nach etwa 20Minuten Werbung und mehrmaligen Hinweis – “Jetzt gehts los” endlich der eigentlich Film begann, wurde man zuerst mit den organisatorischen Problemen des Konzerts konfrontiert. Will heißen es wurde über die Vorbereitung berichtet. Die Stones (Mick Jagger) waren mit dem Bühnenbild nicht einverstanden oder wollten Martin Scorsese partou nicht die Setlist geben.

Als dann endlich der Film mit Jumpin Jack Flash begann, kam die erste Enttäuschung: Der Ton im Kino war für ein Rolling Stones Konzert viel zu leise. Doch die Stones liefert wieder einmal ein sehr gutes Konzert ab. Unterstützt wurden sie dabei von Chrstina Aguilera, Buddy Guy und Jack White. Gespielt wurden im Vergleich zu sonstigen Konzerten vor allem unbekannte Stücke.

Die Bilder waren, wie vorher in der Presse auch schon angekündigt, faszinierend und zeigten teilweise ungewohnte Seiten eines Stoneskonzertes (so hatte ich sie von der Bigger Bang DVD nicht in Erinnerung).

Unterbrochen wurde das Konzert drei oder viermal von unterhaltsamen Interview Zusammenschnitten.

Alles in Allem ist der Film gelungen aber nicht überragend. Wer einfach nur gute Musik hören will, soll sich das Bigger Bang Tour DVD Set zulegen und zwei bewegende Konzerte in Rio bzw. Chicago genießen und die Boxen soweit aufdrehen wie die Nachbarn es zulassen – that’s Rock’n’Roll!!

Kritik – Untraceable (Kino)

Seit vergangenem Donnerstag läuft Untracable nun auch in den Deutschen Kinos. Ich habe mir den Film gestern Abend in Offenbach angesehen.

Leider hat er mich nicht so wirklich überzeugt. Er ist zwar gut umgesetzt und die Schauspieler bieten eine durchweg passable Leistung, aber von der Story her finde ich ihn schwach. Das FBI hätten den “Killer” (oder sind die Leute die seine Website besuchen die “Killer”) so oder so gefunden, da er am Ende die Hauptdarstellerin – gespielt von Diane Lane – in deren eigenem Keller umbringen will. Nicht verwunderlich das einige Kollegen schonmal in ihrem Keller waren und so der Täter gefasst wird.

Von daher spart euch lieber das Geld und macht es wie Bekannte von mir: “Ich geh nicht mehr ins Kino, dafür hab ich gar keine Zeit. Ich schau mir die Highlights bei Youtube an und lese den Rest bei Wikipedia nach.”

Einen Eindruck von der “tötenden Website” gibt es übrigens unter: www.killwithme.com

1 Woche Bahnfahrt mit der Vias (Odenwaldbahn)

Die Odenwaldbahn, die mich täglich von Hainstadt nach Babenhausen, bringt hat diese Woche mal wieder erstaunliches geleistet. An den fünf Werktagen kam sie immerhin zwei Mal rechtzeitig in Babenhausen an. Drei Mal war sie zu spät und eigentlich nie pünktlich in Hainstadt.

Ich bin ja mal gespannt, wie das weitergeht. Das Stellwerk wurden vergangene Woche auf ein vollautomatisches umgestellt und nebenbei die Gleisführung in Seligenstadt und Hainstadt verändert. Gebracht hat der Umbau bisher jedenfalls noch nichts….